| Zunächst werden die Probleme in der Mundhöhle analysiert und dokumentiert. Dies geschieht mit der Bestimmung der Intensität der Belagbildung auf den Zähnen und Zahnzwischenräumen. Mit dem Mini-Laser (Diagnodent) wird das Ausmaß der Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen gemessen. Im Anschluss werden die Zähne von harten und weichen Ablagerungen gereinigt, Verfärbungen und der zahnumhüllende bakterielle Biofilm werden entfernt. Mit dem Ultraschallgerät und feinen kleinen Instrumenten werden die Bakteriennester und Verkrustungen aus den Zahnfleischtaschen beseitigt. Dazu können die Zahnfleischtaschen mit einem anästhesierenden Gel (Oraquix) vorher betäubt werden. Diese Methode der Schmerzausschaltung wirkt ungefähr eine halbe Stunde. D.h. mit Beendigung der Behandlungssitzung ist auch das betäubte Gefühl verschwunden. |
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Nach der MZR kann sich das bakterielle Milieu in der Mundhöhle wieder erholen und bestehende Entzündungen heilen ab. Die Zähne fühlen sich angenehm glatt an und erscheinen nach der Beseitigung der Verfärbungen auch heller und strahlender. Das Risiko einer bakteriellen Streuung der Krankheitskeime der Mundhöhle in den Gesamtorganismus (z.B. Risikofaktor Herzinfarkt) wird deutlich gemindert.
Wichtig ist, dass die Behandlung regelmäßig wiederholt wird, ca. 3 - 4 x im Jahr. In welchem Umfang die beschriebenen Maßnahmen wiederholt werden müssen, hängt von der individuellen Mundgesundheitssituation ab.
Die MZR ist auch ein wichtiger Bestandteil bei der Vorbereitung und Nachsorge der Parodontitisbehandlung. |